Aktuelles

 Liebe Freunde des Fördervereins der Dorfkirche in Ferchesar,

Auch in Ferchesar ist es zu sehen:

Weihnachten ist vorbei. Der Herrnhuter Stern und der beleuchtete Tannenbaum auf dem Rasen sind abgebaut. Der Baum wartet zersägt auf die Abholung und der Stern wurde eingepackt und wartet auf den Advent 2022. Vielen Dank den Männern, die jedes Jahr den Baum aufstellen und wieder abbauen und sich vorher bemühen eine Tanne gespendet zu bekommen. Jetzt ist der Alltag wieder da, die Feiertage sind schon vergessen. Aber unser Alltag, so wie wir ihn kennen und mögen ist ja leider auch noch nicht wieder zurück, denn die Pandemie hält uns alle noch immer daheim.

 

Gesehen haben sich viele Gemeindemitglieder am Heiligabend zum Gottesdienst. Trotz Schneeregen sind fast hundert Personen gekommen und haben draußen vor der Kirche die Geburt unseres Herrn zusammen gefeiert. Einige Kinder und Jugendliche haben zu Hause mit ihren Eltern etwas vorbereitet und so mitgeholfen für alle Besucher einen festlichen Gottesdienst zu gestalten. Christina Raute hat wie im letzten Jahr im Eingang gesessen und den musikalischen Rahmen wunderbar mit ihrem Keyboard bereichert. Auch der „Vorbereitungstrupp“ war mit uns wieder am Start. Alle wurden eingeladen, Listen geschrieben, alles hingestellt, wieder weggeräumt und der Ablauf geregelt. Herzlichen Dank dafür, ohne euch alle wäre es nicht gegangen.

Zukunft: Der Förderverein zur Erhaltung der Dorfkirche in Ferchesar e.V. hat Neues angeschafft. Es wurde Technik (große Leinwand, 4K-Beamer, THX-Kino-Lautsprecheranlage) für Filmvorführungen in der Kirche gekauft. Die Idee regelmäßige Kinovorführungen in der Mitte unseres Dorfes, in der Kirche, anzubieten, war schon lange im Gespräch und konnte nun durch eine Kooperation mit dem Filmklub Güstrow e.V. unter dem Dach www.dorfkino.de umgesetzt werden. Einen schönen Film sehen, etwas Nettes trinken und vorher und nachher die Möglichkeit haben beisammen zu sein, zu reden, sich zu treffen rücken mit der Anschaffung der Technik immer näher.

Hoffen wir, dass Corona es bald zulässt und der Verein mit den Filmvorführungen   starten darf. Lassen wir uns überraschen mit welchem Film es losgeht.

Ein gutes neues Jahr wünschen Matthes und Gaby Mustroph.

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Auch 2021 bestimmt immer noch das Corona- Virus unser Leben. Zwar liegt nicht mehr das öffentliche Leben insgesamt lahm aber noch immer sind alle Menschen, auch wir im Förderverein und der Kirchengemeinde, in einer bestimmten Weise davon betroffen.

Wir konnten aus guten Gründen zuversichtlich sein, dass ein halbwegs unbeschwerter Sommer vor uns liegt:  Die Pandemielage hatte sich ganz positiv entwickelt, beim Impfen ging es voran und das private und das öffentliche Leben nahmen wieder endlich Fahrt auf. Wir haben gelernt, mit der Pandemie zu leben: Hygiene- und Abstandsregeln sind Teil unseres Alltags geworden und viele Menschen haben sich bereits impfen lassen.

So konnte am 13.08.2021 nach monatelangem Aufschub wieder eine Mitgliederversammlung in unserer Dorfkirche stattfinden. Satzungsgemäß wurde in dieser Mitgliederversammlung auch ein neuer Vorstand gewählt. Dieser wird sich nun, wenn die behördlichen Formalitäten erledigt sind, an die Arbeit machen und die bisherigen Erfolge erhalten und fortführen.

Gaby und Matthes Mustroph hatten 2020 an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass

Wachsamkeit eine gute christliche Haltung ist. “Bleibet hier und wachet mit mir“, so bat Jesus seine Jünger im Garten Gethsemane angesichts der sich bedrohlich zuspitzenden Lage. Wir wissen wie schwer es den Jüngern gefallen ist. Wir wissen auch wie schwer uns es in diesen Zeiten fällt, wach zu bleiben, wenn Ohnmacht lähmt und wir am liebsten den Kopf in den Sand stecken möchten, weil wir überfordert sind und ängstlich werden.

Wir sind heute sehr zuversichtlich, das es gelingen wird, wieder stärker persönliche Kontakte und das Miteinander in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen. Das bildet ja letztendlich das Fundament einer Gemeinschaft. Deshalb veröffentlichen wir auch wieder Termine in unserem Veranstaltungskalender.

Weiterhin helfen aber auch Telefone und Internet, Handys und Messanger-Dienste, die uns gut geschützte Kontaktmöglichkeiten bieten, um beieinander zu sein. Sprechen wir wie auch bei einem Tässchen Kaffee auch über diese Wege weiter miteinander, plaudern wir und bleiben damit wachsam.

Helfen wir mit, dass sich niemand allein gelassen fühlen muss.

Michael Glaser für den Förderverein Ferchesar